Es war von Anfang an eine Idee, die die guten Eigenschaften und Möglichkeiten internationaler Turniere miteinander verknüpft: Die Masters League des internationalen Springsports in Deutschland. Das Prinzip ist an sich einfach - man nehme die Hauptprüfungen ausgewählter internationaler Turniere, also z. B. Championat und Großer Preis als Kriterium und schaffe zusätzlich ein Finale auf dem sich die Besten dieser Prüfungen messen können. Was sich einfach anhört, ist sportlich gesehen alles andere als leicht. Wer beim Masters League Finale in Dortmunds Westfallenhallen dabei sein möchte muss Leistung zeigen.

 


Masters League, das bedeutet 2015 acht internationale Stationen wie das Burg-Turnier Nörten-Hardenberg, die Pferd International in München-Riem, Wiesbadens Internationales Pfingstturnier, das CSI Twente in den Niederlanden, das CHI Donaueschingen, Oldenburgs AGRAVIS-Cup, Münsters K+K Cup und das CSI Basel in der Schweiz. Die Sieger und Platzierten der Hauptprüfungen am Samstag und Sonntag qualifizieren sich für das Masters League-Finale bei Dortmunds SIGNAL IDUNA CUP im März in den Westfalenhallen. Acht Stationen schaffen Chancen für internationale Topreiter aber eben auch für die nachwachsende junge Generation und das macht die Masters League so wertvoll für den Springsport. Guter Pferdesport braucht auch gute Turniere und Prüfungen zur Entwicklung und das gilt immer und uneingeschränkt auch im Bereich der Nachwuchsförderung. Beides bringt die Masters League zusammen und ist damit Laufsteg für gute Pferde und gute Reiter.


Schaut man sich die Liste der Masters League-Gewinner an, dann fällt sofort ins Auge, dass diese Plattform gern genutzt wird und zwar von Routiniers ebenso wie von jungen Leuten. Marcus Ehning konnte die Masters League bereits gewinnen, Janne Friederike Meyer triumphierte genauso im Finale wie die junge Angelina Herröder aus Büttelborn, die in Dortmund sensationell an allen arrivierten Profis vorbeiritt und auch der Niederländer Albert Zoer freute sich bereits diebisch über den Coup im Masters League Finale. Es ist also gut ganz genau hinzuschauen, wer am Samstag und Sonntag beim AGRAVIS Cup zu den Top-Platzierten zählt - wer weiß ob sie nicht in Dortmund ganz weit vorn stehen im März 2016…

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