Nörten-Hardenberg, 16.03.2015 – Die bei seinem internationalen Teilnehmerfeld höchst beliebte Springsportserie Masters League geht in eine neue Runde. Erst Anfang März wurde im Rahmen des SIGNAL IDUNA CUP in Dortmund das Finale der Masters League 2014/2015 entschieden. Nun werden die Karten neu gemischt: Die Saison 2015/2016 der Serie beginnt und in Nörten-Hardenberg findet das erste von insgesamt neun Qualifikationsturnieren statt.


Seit bereits 2007 besteht diese hochdotierte, attraktive Serie im Springsport und ist schnell sowohl Aktiven als auch Zuschauern und Reitsportbegeisterten ein Begriff geworden. Mittlerweile ist sie aus dem internationalen Turnierkalender nicht mehr wegzudenken. Nörten-Hardenberg, München-Riem, Wiesbaden, Twente Geesteren (NED), Donaueschingen, Oldenburg, Münster und Basel (SUI) – so heißen die Orte, an denen über das Jahr verteilt auf internationaler Bühne die Tickets für das Finale der Masters League beim SIGNAL IDUNA CUP (04.-06.03.2016) vergeben werden. Für den Finaleinzug ist nicht etwa Punktesammeln oder eine Championatsteilnahme nötig, sondern vielmehr müssen bei den genannten Qualifikationsstandorten die Leistungen auf den Punkt gebracht werden.

Beim Hardenberg Burgturnier ergattern die besten zwei Reiter aus dem Championat von Nörten-Hardenberg am Samstagnachmittag und die besten vier Starter aus dem Großen Preis am Sonntag ein Finalticket für den SIGNAL IDUNA CUP 2016.

Das diesjährige Finale erfreute sich einer sehr jungen Erfolgsgeschichte. Der erst 19-jährige Ire Bertram Allen, erlangte nämlich 2015 mit seinem Erfolgspferd Romanov bei der Finalprüfung den Sieg. Der unheimlich erfolgreiche „Shootingstar“ von der grünen Insel ist neben Trevor Coyle seit 1955 der einzige Ire, der je das prestigeträchtige Stechen der Masters League für sich entschieden hat. Dabei verwies Bertram den Cloppenburger Mario Stevens auf Platz zwei und den 30-jährigen Jörg Oppermann mit seinem Hengst Che Guevara auf Platz drei. Beide Reiter riskierten viel, nur sieben Kandidaten erreichten überhaupt das Stechen.

Bei der Masters League haben sowohl die absoluten Top-Stars mit ihren Championatspferden oder vierbeinigen Nachwuchstalenten als auch aufstrebende Talente des Reitsports mit einer tollen Tagesleistung die Chance, sich für größere Aufgaben zu empfehlen.

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