Jana Wargers aus Emsdetten hat die Konkurrenz im Weltranglistenspringen des CSI Oldenburg „stehen gelassen“. Die gerade 25 Jahre junge Springreiterin blieb mit dem zehn Jahre alten Lacoste fehlerfrei in 38,48 Sekunden und sicherte sich damit als letzte Starterin im Stechen des Preises der AGRAVIS und der regionalen Raiffeisen-Genossenschaften, den Sieg. Lohn der Mühe war ein nagelneuer Mitsubishi, den die Springreiterin gleich in der Halle „ Probe“ fuhr - so ist es üblich.

 


Jana Wargers © www.sportfotos-lafrentz.de

„Wirklich gerechnet“ habe sie nicht mit einem so guten Ergebnis, aber: „Lacoste ist schnell. Ich habe gestern noch ein bisschen überlegt, ob er auch im Großen Preis gehen soll, aber jetzt ist die Entscheidung gefallen - er geht“, so Wargers, die für den Sportstall Holz in Greven arbeitet. Platz zwei bei der Oldenburg-Premiere, das gefiel Frank Schuttert aus den Niederlanden gut. Der 23-jährige, der bei Ex-Weltmeister Jos Lansink (Belgien) als Bereiter arbeitet, eroberte mit Bugatti den Platz hinter Wargers. „Mir gefällt es gut hier, ich bin froh, dass ich nach Oldenburg gekommen bin“, so der hochgewachsene Niederländer, der bereits den Großen Preis von Donaueschingen gewinnen konnte und später auch in Aachen brillierte. Dritter wurde Toni Haßmann aus Münster mit Bien Aimee de la Lionne.

 

Insgesamt acht von 60 Teilnehmern erreichten das Stechen der Weltranglistenprüfung, in der die Zeit zum entscheidenden Kriterium wurde, acht Paare beendeten den Umlauf mit einen, bzw. zwei Zeitstrafpunkten. Und das gefiel nicht jedem Teilnehmer gut. Toni Haßmann allerdings unterstrich, „dass das durchaus machbar war, ohne großes Risiko. Acht Paare haben das ja auch unter Beweis gestellt.“

 

Kür-Erfolg für Mister X

Nach dem Sieg im Grand Prix folgte für die Russin Inessa Merkulova und Mister X in der EWE Arena nun auch der Triumph im Meggle Preis. Mit 81,52 Prozent sicherten sich Merkulova und der Trakehner russischer Abstammung Platz eins vor dem deutschen Kaderreiter Jan-Dirk Giesselmann (Berver) auf Real Dancer und Bernadette Brune (Westerstede) mit Spirit of the Age. Merkulova zeigte zum dritten Mal ihre neue Kür, mit der sie auch das Weltcup-Finale anvisiert. „Wir haben den Schwierigkeitsgrad erhöht“, so die Russin, „um im Weltcup mehr Punkte zu bekommen, musste ich am Schwierigkeitsgrad der Kür arbeiten.“ Teil 3 des CDI4* Oldenburg folgt nun am Sonntag mit dem Grand Prix Special im Preis der Liselott-Schindling-Stiftung.

 

Merkulova ist dann schon auf dem Heimweg nach Russland, denn: „in der nächsten Woche wählen wir einen neuen Präsidenten für unsere FN“.

 

 

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