Jolina Ossenberg-Engels (20) und Timo Gerdes (21) gehen beim Finale in Dortmund als Lokalmatadoren an den Start

Das FEI Weltcup-Finale der Voltigierer kehrt zurück zum SIGNAL IDUNA Cup nach Dortmund. Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr werden die weltbesten Pferdeakrobaten beim Showdown der Winter-Weltmeisterschaft vom 2. bis 5. März 2017 erneut ihre Sieger in den drei Kategorien Damen, Herren und Pas-de- Deux küren. Für Jolina Ossenberg-Engels (20) und Timo Gerdes (21) wird der Auftritt in der Westfalenhalle erneut ein Heimspiel. Das Duo vom Reitverein Altena machte im Verlauf des Jahres 2016 gemeinsam mit dem Pferd Dragoner OE und Longenführerin Claudia Döller-Ossenberg-Engels einen enormen Sprung, verbesserte sich vom achten auf den vierten Platz der Weltrangliste. Die Psychologie-Studentin und der angehende Sport- und Gymnastiklehrer aus dem Kreis Arnsberg landeten bei der Weltmeisterschaft 2016 im französischen Le Mans auf Platz sieben. Hinzu kamen die Siege beim CVI in Krumke und dem Masterclass-Pfingstturnier in Wiesbaden.

 


VoltigierService sprach mit den Lokalmatadoren über das bevorstehende Finale.

Wie lautet die Zielsetzung für das Finale in Dortmund?

Zwei tolle saubere Durchgängen. Unser Ziel ist es , das Publikum für den Sport zu begeistern. Nach Möglichkeit wollen wir auf das Treppchen kommen. Aber das ist schwer, denn hier starten die besten Pas-de-Deux der Weltspitze. Ein Platz auf dem Podest wäre ein für uns ein riesen Erfolg.

 


Jolina Ossenberg-Engels & Timo Gerdes Foto: Daniel Kaiser

Wie verlief das Jahr 2016 aus Ihrer Sicht?

2016 war ein sehr gutes Jahr. Wir konnten in Dortmund beim Weltcup-Finale starten, haben zwei CVIs gewonnen. Eines der größten Highlights war dann die Starterlaubnis für den CHIO in Aachen, wo wir zudem den vierten Platz erreichen konnten und somit für die WM in Le Mans nominiert wurden. Abschließend beendeten wir die Saison mit dem zweiten Platz bei der Deutschen Meisterschaft. Durch die vielen Starts in den letzten beiden Jahren haben wir viele Erfahrungen gesammelt und sind sicherlich an diesen Aufgaben gewachsen.

 

Schon beim Weltcup in Mechelen haben Sie Ihre neue Kür zum Falco-Hit „Jeanny“ gezeigt. Ist das ein Wagnis?

Wir hatten früh angefangen, uns auf ein neues Thema und auf eine neue Kür einzustellen. Wir setzen darauf, vielleicht nicht immer die schwierigste Kür, aber dafür eine sehr ausdrucksstarke und individuelle Kür zu präsentieren. Die Choreografie des vergangenen Jahres war insgesamt sehr gut angekommen. Nun versuchen wir, diese Harmonie natürliche auch mit in die neue Kür zu nehmen.

 

Was bedeutet Ihnen der Weltcup?

Für uns ist der Weltcup eine sehr schöne Erfahrung. Es ist immer besonders, in solch große Arenen einzulaufen. Vor allem, dass das Finale wieder in Dortmund ist, freut uns sehr.

 

Was schätzen Sie an Ihrem Pferd?

Dragoner ist sehr speziell und vom Gangwerk mit den anderen Pferden oft nicht vergleichbar. Aber er ist absolutverlässlich, gesund, kräftig und super gut zu beturnen.

 

Was macht Ihr Team aus?

Wir kennen uns alle schon von Anfang an. Wir haben zusammen viele Jahre gemeinsam Familienurlaube gemacht, sind zusammengewachsen und wissen, wie jeder drauf ist. Das macht alles einfacher im Training und auch im Wettkampf. Jeder weiß sich auf den anderen zu verlassen und kennt seine Stärken und Schwächen. Wichtige Entscheidungen werden im Team diskutiert und beschlossen. Unser Team hält immer sehr gut zusammen. Und ganz wichtig: Der Spaß darf bei uns nie fehlen.

 

Zahlen & Fakten

Die Vorjahres-Sieger: Simone Jäiser (SUI/beendete nach Dortmund ihre Karriere), Daniel Kaiser (GER/Delitzsch), Pia

Engelberty und Torben Jacobs (GER);

erste Weltcup-Saison wurde 2011 mit dem Finale in Leipzig beendet;

Dortmund 2017 ist das siebte Finale in der Geschichte des Voltigier-Sports;

das Weltcup-Finale wurde bislang dreimal in Deutschland ausgetragen (Leipzig 2011, Braunschweig 2013, Dortmund

2016), zweimal in Bordeuax / FRA (2012 und 2014) und einmal in Graz / AUT (2015);

sechs Damen und Herren und vier Pas-de-Deux sind für das Finale qualifiziert;

Rekord-Teilnehmerin: Anna Cavallaro (immer dabei gewesen);

insgesamt waren 10 Athleten (von 19) aus allen drei Kategorien (Damen, Herren, Pas-de-Deux) schon 2016 in Dortmund

dabei;

die meisten Weltcup-Siege in allen Disziplinen konnte bislang Deutschland einfahren (4), gefolgt von Frankreich und

Schweiz (jeweils 3), Italien und Österreich (jeweils 2) und Großbritannien (1).

VoltigierService.de ist Medienpartner des Weltcup-Finals der Voltigierer in Dortmund, versorgt die Fans bereits im Vorfeld

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(Die Daten werden an den Veranstalter weitergeleitet. Es können nur vollständig ausgefüllte Formulare bearbeitet werden.)

 

Zeitplan:

Donnerstag, 2. März 2017

Warm Up (freier Eintritt)

 

Freitag, 3. März 2017

Abendveranstaltung – 1. Umlauf Damen, Herren und Pas-de-Deux

Tra-Volta Show

 

Samstag, 4. März 2017

Tagesveranstaltung – Finale Damen und Pas-de-Deux

Abendveranstaltung – Tra-Volta Show

 

Sonntag, 5. März 2017

Tagesveranstaltung – Finale Herren

 

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Daniel Kaiser

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