Hamburgerin will in Dortmund ihre derzeitige Spitzen-Verfassung bestätigen


Dortmund (VoltigierService). Das FEI Weltcup-Finale der Voltigierer kehrt zurück zum SIGNAL IDUNA Cup nach Dortmund. Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr werden die weltbesten Pferdeakrobaten beim Showdown der Winter-Weltmeisterschaft vom 2. bis 5. März 2017 erneut ihre Sieger in den drei Kategorien Damen, Herren und Pasde-Deux küren. Eine der beiden großen Favoritinnen bei den Damen ist Kristina Boe. Die 29-jährige Hamburgerin musste sich im vergangenen Jahr nur Simone Jäiser geschlagen geben. 2017 gilt die Weltranglisten-Führende, Vize- Weltmeisterin und CHIO-Aachen-Siegerin als Titelaspirantin Nummer eins. VoltigierService sprach mit der 29-jährigen Unfall-Chirurgin vom vom Reit- und Fahrverein Kirchwärder über ihre Ambitionen in den Wetfalenhallen.


Wie hat sich der Weltcup der Voltigierer aus Ihrer Sicht entwickelt und weiterentwickelt?
Der Weltcup hat sich in meinen Augen in den letzten zwei bis drei Jahren enorm weiterentwickelt. Anfangs gab es noch Schwierigkeiten, für alle Wettkämpfe hochkarätige Starterfelder zu bekommen und die Veranstalter mussten sich erst auf die etwas – im Vergleich zum Springreiten – außergewöhnlichen Wettkampfanforderungen einstellen. Inzwischen ist der Andrang so groß und das Niveau so hoch, dass man in diesem Jahr bereits mehr Startplätze zur Verfügung gestellt hat.
Bei vielen Veranstaltern haben sich die Voltigierer als fester Programmpunkt und Publikumsmagnet bereits über mehrere Jahre etabliert. Ich denke, das ist ein deutliches Zeichen, dass der Weltcup der Voltigierer auf beiden Seiten angekommen ist – auch wenn natürlich für die nächtsen Jahre noch Luft nach oben bleibt. Im Pas de Deux zum Beispiel würde ich mir noch ein breiteres Starterfeld wünschen, aber das ist meines Erachtens eher das Problem einer bereits dünn besetzten Sommersaison.

 


Kristina Boe Foto: Daniel Kaiser


Was sind Ihre schönsten Erinnerungen an die vergangene Winter-Saison?
Das ist für mich einfach zu beantworten: Ganz klar das Welctupfinale in Dortmund. Die Jahre davor hatte ich noch nicht so richtig den Weltcup-Rhythmus gefunden, blieb im Wettkampf oft hinter meiner Trainingsleistung zurück. Das hat sich letztes Jahr in Dortmund schlagartig geändert. Wir konnten einen fantastischen Wettkampf bei optimalen Bedingungen durchziehen und wurden mit dem zweiten Platz belohnt. Dieser Erfolg hat sicherlich schon die Weichen für meine Erfolgssaison 2016 gestellt und ist mir damit als ganz besonderes Erlebnis in Erinnerung geblieben.

 

 

 


Was macht Dortmund aus?
Wie erwähnt, verknüpfe ich sehr gute Erinnerungen mit meinem letzten Start hier. Der Veranstalter war überdurchschnittlich engagiert und zuvorkommend. Uns wurde buchstäblich jeder Wunsch von den Lippen abgelesen. Damit ist das Finale in Dortmund sicherlich nicht nur für mich, sondern für uns alle ein absolutes Highlight.


Als eine der Favoritinnen: Wie lautet die Zielsetzung?
Voltigierer halten sich da traditionsgemäß eher zurück. Wohl auch, weil Pferdesport immer unberechenbar bleibt. Aber ich antworte jetzt einfach mal mit einem Zitat aus meinem Motivationslied: „Denn keiner kämpft um zu verlieren.“ Wir konnten in den ersten beiden Stationen zwei Siege einfahren. Klar wollen wir am liebsten gewinnen. Wir sind richtig heiß drauf, das Ding nach Hause zu bringen. Klar ist die Konkurrenz hart, sonst wären wir nicht beim Weltcupfinale. Aber unser Traum wäre es, am Ende ganz oben auf dem Treppchen zu stehen.


Was macht Sie und ihr Team aus? Was sind Ihre Stärken?
Wir kennen uns seit vielen Jahren und sind ein sehr eingespieltes Team. Mit meiner Longenführerin Winnie Schlüter bestreite ich jetzt seit zehn Jahren zusammen meine Wettkämpfe. Mein Pferd Don de la Mar habe ich von Beginn an mit ausgebildet und wir haben alle zusammen schon so einiges miteinander erlebt. Das schweißt zusammen, wir kennen einander in- und auswendig. So ein Erfahrungsschatz ist in unserem Sport nicht mit Gold aufzuwiegen. Ich bin sehr
dankbar dafür, ohne mein Team wäre ich gar nichts.

Zeitplan:
Donnerstag, 2. März 2017
Warm Up (freier Eintritt)


Freitag, 3. März 2017
Abendveranstaltung – 1. Umlauf Damen, Herren und Pas-de-Deux
Tra-Volta Show


Samstag, 4. März 2017
Tagesveranstaltung – Finale Damen und Pas-de-Deux
Abendveranstaltung – Tra-Volta Show


Sonntag, 5. März 2017
Tagesveranstaltung – Finale Herren

 

 

Zahlen & Fakten
Die Vorjahres-Sieger: Simone Jäiser (SUI/beendete nach Dortmund ihre Karriere), Daniel Kaiser (GER/Delitzsch), Pia
Engelberty und Torben Jacobs (GER);
erste Weltcup-Saison wurde 2011 mit dem Finale in Leipzig beendet;
Dortmund 2017 ist das siebte Finale in der Geschichte des Voltigier-Sports;
das Weltcup-Finale wurde bislang dreimal in Deutschland ausgetragen (Leipzig 2011, Braunschweig 2013, Dortmund
2016), zweimal in Bordeuax / FRA (2012 und 2014) und einmal in Graz / AUT (2015);
sechs Damen und Herren und vier Pas-de-Deux sind für das Finale qualifiziert;
Rekord-Teilnehmerin: Anna Cavallaro (immer dabei gewesen);
insgesamt waren 10 Athleten (von 19) aus allen drei Kategorien (Damen, Herren, Pas-de-Deux) schon 2016 in Dortmund
dabei;
die meisten Weltcup-Siege in allen Disziplinen konnte bislang Deutschland einfahren (4), gefolgt von Frankreich und
Schweiz (jeweils 3), Italien und Österreich (jeweils 2) und Großbritannien (1).
VoltigierService.de ist Medienpartner des Weltcup-Finals der Voltigierer in Dortmund, versorgt die Fans bereits im Vorfeld
mit stets aktuellen News, Informationen und Spezial-Aktionen und bietet für alle Voltigier-Fans Tickets mit exklusiven
20 % Rabatt, Bestellung online unter:
http://www.voltigierservice.de/wcf-dortmund-voltigierservice-rabatt/
(Die Daten werden an den Veranstalter weitergeleitet. Es können nur vollständig ausgefüllte Formulare bearbeitet werden.)

 

 


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