Spitzensport in Parcours und Viereck – dafür steht das Internationale Reitturnier in den Westfalenhallen Dortmund, eine der renommiertesten hippologischen Veranstaltungen Deutschlands. Und so heißt es Anfang März: Start frei für die Crème de la Crème des Reitsports! Einige der in Dortmund startenden Top-Reiter für Sie im Portrait:

 
Dorothee Schneider, Dressur - Als Tochter reitsportbegeisterter Eltern wuchs Schneider quasi unter Pferden auf. Stets eine helfende Hand auf dem Hofe ihrer Eltern und im Reitunterricht ihres Vaters, da ist es nicht verwunderlich, dass sie ihre erste Reitprüfung bereits mit acht Jahren bestritt. Von Ehrgeiz gepackt arbeitete Schneider sich hoch bis zu Dressurprüfungen der schweren Klassen. Ihre Karriere, beginnend mit dem Titel der Hessischen Meisterin und der Aufnahme in den Landeskader, ist gespickt durch gute Platzierungen auf hochklassigen Turnieren, bis hin zur Aufnahme in den deutschen Championatskader und zur Goldmedaille der Mannschaftswertung bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro (BRA) 2016.
 
Ludger Beerbaum, Springen - Acht Mal siegte der 53-Jährige mit der deutschen Equipe bei den Europameisterschaften. Vier Olympiasiege gehen auf sein Konto und dass Beerbaum noch längst nicht zum „alten Eisen“ gehört, bewies er noch jüngst bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro (BRA). Als ältester deutscher Olympiateilnehmer, gewann er 2016 mit der deutschen Equipe Bronze. Siege wie im Großen Preis des März-CSI 5* Turniers von Doha (Katar), im Großen Preis von Hamburg und im Großer Preis von Chantilly, dem Nations Cup-Finale in Barcelona und im Nationenpreis von Aachen spicken seine Erfolgsliste des letzten Jahres.
 
Anabell Balkenhol, Dressur - Bereits seit den 1990er Jahren ritt Anabell Balkenhol auf Grand Prix-Niveau. So bestritt sie ihren ersten Grand Prix auf Turnierebene bereits mit 22 Jahren. 2012 war sie mit ihrem Pferd Dablino zum ersten Mal Teil des deutschen Olympiaaufgebots bei den Olympischen Spielen in London. Als Siegerin des Grand Prix und des Grand Prix Specials sowohl in Frankfurt als auch in München, mit ihren zahlreichen Platzierungen in Prüfungen der schweren Klasse und einer beachtlich langen Erfolgsliste, ist ihr Platz im Championatskader nicht verwunderlich. Auf Balkenhols Leistung bei dem diesjährigen SIGNAL IDUNA CUP sind wir nur zu gespannt.
 
Gerrit Nieberg, Springen - Die nächste Generation der Niebergs, Gerrit Nieberg, ist ein ganz heißes Eisen im deutschen Springsport und ganz Sohn seiner erfolgreichen Eltern. Sowohl in Balve als auch in Braunschweig siegte Nieberg im U25 Springpokal. Einen ruhmreichen zweiten Platz belegte der erst 23-jährige Spitzensportler beim Großen Preis von Cagnes-sur-Mer (Frankreich). Den großen Preis von Nörten-Hardenberg beendete er mit Rang 3. Ein Hoffnungsträger unter den Nachwuchsreitern, auf dessen nächste Saison man gespannt sein darf.
 
Fabienne Lütkemeier, Dressur - Wie Mutter Gina Capellmann-Lütkemeier vor ihr, so beherrscht auch Tochter Fabienne Piaffe, Passage, Travers. Schon mit 18 Jahren startete Fabienne für die deutsche Equipe bei der Europameisterschaft und brachte hier sowohl in der Mannschafts- als auch in der Einzelwertung die Silbermedaille mit nach Hause. Bei den Olympischen Spielen 2012 in London war sie Ersatzreiterin der deutschen Dressurreiter. Der großartige Sieg beim Grand Prix in Wiesbaden, sowie ihr zweiter Platz beim Grand Prix in Lier und dem Grand Prix Special in Frankfurt, sind nur einige von vielen Erfolgen des letzten Jahres, die sich auf ihr Konto verbuchen lassen.
 
Jan Wernke - MASTERS LEAGUE Sieger des letzten Jahres. Zum ersten Mal konnte der 26- jährige Springreiter aus Holdorf in Niedersachsen den traditionsreichen Großen Preis der Bundesrepublik, präsentiert von den Firmen der Region Dortmund, gewinnen. Auch dieses Jahr wird Wernke bei dem SIGNAL IDUNA CUP wieder an den Start gehen.
 
Charlott-Maria Schürmann - Die Junge Garde – frisch, motiviert, ehrgeizig! So auch Charlott-Maria Schürmann. Ganz klar zählt die 24-Jährige zu den Hoffnungsträgern der Nachwuchsreiter im deutschen Dressursport. Schon mit zwei Jahren sattelfeste Turnierreiterin, 2009 Mitglied des Bundeskaders und der deutschen Equipe bei der Europameisterschaft in Ermelo. Während Schürmann zuvor noch einen großartigen zweiten Platz bei der EM belegte, so erritt sie sich 2010 Einzelgold. Im Sattel ihres selbstausgebildeten Pferdes Burlington gelang der jungen Amazone im Jahr 2013 der Sprung in den Grand Prix Sport. Eine viel versprechende Reiterin, die den SIGNAL IDUNA CUP 2017 um einen spannenden Ritt mehr bereichern wird.

 

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