Schweizerin will sich in Dortmund in hochkarätigem Starterfeld beweisen


Das FEI Weltcup-Finale der Voltigierer kehrt zurück zum SIGNAL IDUNA Cup nachDortmund. Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr werden die weltbesten  Pferdeakrobaten beim Showdown der Winter-Weltmeisterschaft vom 2. bis 5. März 2017 erneut ihre Sieger in den drei Kategorien Damen, Herren und Pas-de-Deux küren. Als jüngste Teilnehmerin bei den Damen geht Nadja Büttiker ins Rennen. Die 22-Jährige vom Voltige-Verein Lütisburg – unter  anderem bereits Mannschafts-Weltmeisterin 2012 – gilt als heiße Kandidatin auf das Podest.
Bereits in der Qualifikation glänzte die Schweizerin mit Top-Leistungen in Madrid, Salzburg und Leipzig. Mit ihrer Erfolgstrainerin Monika Winkler-Bischofberger und ihrem Pferd Keep Cool bildet die Mannschafts-Vize-Europameiserin aus dem Kanton Sankt Gallen eine eindrucksvolle Einheit. VoltigierService sprach mit der Vorjahres- Fünften über ihre Ziele für das Finale in den Westfalenhallen.

 

 


Foto: Daniel Kaiser

Im Vergleich zur normalen Saison: Was macht den Weltcup aus?
Für mich ist der Weltcup immer ein Highlight und ich nehme sehr gern an solchen Großanlässen teil. Besonders gut finde ich, dass unser Weltcup in internationale Springturniere integriert ist. Das bietet eine besondere Atmosphäre und nebst den Voltigierfans wird auch ein anderes Zielpublikum angesprochen. Wir haben uns mega gefreut, dass wir überhaupt in Dortmund teilnehmen können. Es ist schon etwas sehr Spezielles. So große Hallen und Messen, enorm. Und natürlich ist es umso schöner, wenn man unter den Top sechs ist, die in der Endrunde teilnehmen dürfen.

 

 

 


Was sind Ihre schönsten Erinnerungen an die vergangene Winter-Saison?
Ich denke gerne an alle Starts zurück, die ich bisher mitmachen durfte. Es ist immer wieder ein spezielles Erlebnis, in die verschiedenen Hallen einzulaufen. Ich muss aber auch sagen: Mir fehlt immer ein wenig meine Gruppe. Aber wer weiß. Vielleicht wird der Weltcup in Zukunft noch durch einen Gruppenevent ergänzt. Das Pas-de-deux ist ja auch schon dabei.

 
Was bedeutet das Finale in Dortmund für Sie?
Ich finde es toll, dass ich nun das zweite Mal am Final teilnehmen darf und freue mich bereits darauf, mit Keep Cool und meiner Longenführerin Monika Winkler-Bischofberger an der Longe an den Start zu gehen und meine Kür der vergangenen Saison noch ein letztes Mal zu turnen.


Wie lautet Ihre Zielsetzung?
Mein Ziel sind drei saubere Durchgänge. Wir wollen am Ende alle zufrieden sagen können, dass wir unser Bestes gegeben haben und um eine Weltcuperfahrung reicher sind. Ich hoffe und wünsche mir natürlich, dass „Keepy“ einmal seine verdiente Pferdenote bekommt. Cool wäre natürlich, wenn wir es auf das Podest schaffen würden. Das ist aber sehr anspruchsvoll, das Starterfeld ist hochkarätig.


Was macht Sie und ihr Team aus? Wo liegen Ihre Stärken?
Wir harmonieren gut zusammen. Seit ich klein bin, wurde ich von Moni trainiert. Und Keep Cool und ich verstehen uns ohne Worte. Wir drei bilden eine Einheit, was zu unseren bereits erreichten Erfolgen beiträgt.


Bitte erläutern Sie einmal Ihre Kür, mit der Sie in Dortmund antreten.
Das Thema ist „Licht und Dunkel“ zu Musik von E Nomine. Die Kür beginnt mit dem gesprochenen Liedanfang „Seit Anbeginn der Zeit herrscht zwischen den Mächten des Lichts und der Dunkelheit ein ewiger Kampf“. In meiner Kür soll das Licht vorherrschen. Es ist quasi Licht in Form von Leichtigkeit. Zudem geht es mir vor allem um die Harmonie zusammen mit dem Pferd.

 

Zeitplan:
Donnerstag, 2. März 2017
Warm Up (freier Eintritt)


Freitag, 3. März 2017
Abendveranstaltung – 1. Umlauf Damen, Herren und Pas-de-Deux
Tra-Volta Show


Samstag, 4. März 2017
Tagesveranstaltung – Finale Damen und Pas-de-Deux
Abendveranstaltung – Tra-Volta Show


Sonntag, 5. März 2017
Tagesveranstaltung – Finale Herren

 

 

Zahlen & Fakten
Die Vorjahres-Sieger: Simone Jäiser (SUI/beendete nach Dortmund ihre Karriere), Daniel Kaiser (GER/Delitzsch), Pia
Engelberty und Torben Jacobs (GER);
erste Weltcup-Saison wurde 2011 mit dem Finale in Leipzig beendet;
Dortmund 2017 ist das siebte Finale in der Geschichte des Voltigier-Sports;
das Weltcup-Finale wurde bislang dreimal in Deutschland ausgetragen (Leipzig 2011, Braunschweig 2013, Dortmund
2016), zweimal in Bordeuax / FRA (2012 und 2014) und einmal in Graz / AUT (2015);
sechs Damen und Herren und vier Pas-de-Deux sind für das Finale qualifiziert;
Rekord-Teilnehmerin: Anna Cavallaro (immer dabei gewesen);
insgesamt waren 10 Athleten (von 19) aus allen drei Kategorien (Damen, Herren, Pas-de-Deux) schon 2016 in Dortmund
dabei;
die meisten Weltcup-Siege in allen Disziplinen konnte bislang Deutschland einfahren (4), gefolgt von Frankreich und
Schweiz (jeweils 3), Italien und Österreich (jeweils 2) und Großbritannien (1).
VoltigierService.de ist Medienpartner des Weltcup-Finals der Voltigierer in Dortmund, versorgt die Fans bereits im Vorfeld
mit stets aktuellen News, Informationen und Spezial-Aktionen und bietet für alle Voltigier-Fans Tickets mit exklusiven
20 % Rabatt, Bestellung online unter:
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(Die Daten werden an den Veranstalter weitergeleitet. Es können nur vollständig ausgefüllte Formulare bearbeitet werden.)

 

 


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Daniel Kaiser
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