Junge Italienerin ist erste Athletin, die sich in zwei Kategorien für Weltcup-Finale qualifiziert

Dortmund (VoltigierService). Das FEI Weltcup-Finale der Voltigierer kehrt zurück zum SIGNAL IDUNA Cup nach Dortmund. Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr werden die weltbesten Pferdeakrobaten beim Showdown der Winter-Weltmeisterschaft vom 2. bis 5. März 2017 erneut ihre Sieger in den drei Kategorien Damen, Herren und Pasde-Deux küren. Dabei wird es in den Westfalenhallen eine absolute Premiere geben: Mit der jungen Italienerin Silvia Stopazzini konnte sich erstmals eine Athletin in zwei Kategorien – Einzel und Pas-de-Deux – für die Endrunde qualifizieren. Die 23-Jährige aus Modena – die 2011 den Europameistertitel bei den Juniorinnen gewann – hat damit gleich bei ihrer Final-Premiere die Chance, mit ihren Pferden Rosenstolz und Hot Date Tek ein Stück Voltigier-Geschichte zu schreiben.


Sie treten gleich in zwei Kategorien in Dortmund an: Einzel und Pas-de-Deux. Wie kommen Sie mit dieser Doppel-Belastung zurecht?


Da ich die erste Athletin bin, die in beiden Disziplinen an den Start geht, hat das Finale natürlich eine ganz besondere Bedeutung für mich. Es wird aber nicht leicht für mich, weil ich mich auf zwei Kategorien vorbereiten muss. Das bedeutet eine Menge Konzentration, Training und Anstrengung. Aber ich freue mich sehr darauf. Dieses Finale ist für mich eine doppelte Belohnung.

 


Wie hat sich der Weltcup der Voltigierer aus Ihrer Sicht entwickelt?


Foto: Daniel Kaiser


Ich denke, in den vergangenen Jahren hat sich der Weltcup enorm entwickelt. In den ersten Jahren wurde er von den Voltigierern weltweit noch nicht so sehr berücksichtigt. Dann wurde er immer bedeutender. Aus diesem Grund war es toll, dass wir in diesem Jahr richtig kämpfen mussten, um ins Finale zu kommen. Jetzt endlich geben die Voltigierer der Serie die Bedeutung, die sie verdient. Damit kommen wir auf eine Stufe mit den Weltcups der anderen Disziplinen. Wir haben nun endlich eine viel beachtete Weltcup-Saison wie im Springen, Dressur und Fahren. In diesem Jahr haben sich sehr viele Voltigierer beteiligt. Am Anfang war ich nicht einmal startberechtigt, weil ich nur 13. der Weltrangliste war und nur die besten zehn qualifiziert sind. Ich habe mich dann sehr gefreut über den Anruf der FEI, dass ich teilnehmen darf.

 

 

Was sind Ihre besten Erinnerungen an die Weltcup-Saison?


Dieser Weltcup lief für mich sehr gut. In beiden Disziplinen – Einzel und Pas-de-Deux – hatte ich die Chance zur Qualifikation. Das war eine große Chance für mich. Ich liebe die Weltcup-Atmosphäre, die sich von unseren normalen internationalen Voltigierturnieren sehr unterscheidet. 2012 habe ich mal an zwei Qualifikations-Stationen teilgenommen und die Saison nicht beenden können, also ist dies für mich das erste Mal, dass ich bis zum Ende gekommen bin. Meinen
ersten Eindruck bekam ich 2012 in München, als ich zum ersten Mal in eine Weltcup-Arena einlief. Alles war dunkel und warm, mit all den Scheinwerfern auf mir. Es war fantastisch, dieses Gefühl wieder zu entdecken, das ich nun auch mit meinem Pas-de-Deux-Partner Lorenzo teilen kann.

 

Wie lautet Ihre Zielstellung für Dortmund?

Mein Ziel ist es zu allererst, die Ergebnisse der Qualifikationen zu bestätigen. Ich hoffe, dass ich es schaffe, in den Top-Platzierungen im Doppel zu bleiben und mich auch im Einzel weiter zu verbessern. Ich möchte meine absolut beste Kür zeigen – für mich, für die Richter und in erster Linie für die Zuschauer. Ich möchte für alle eine gute Show abliefern und mit meiner Kür die Bedeutung von Freiheit vermitteln, die mir das Voltigieren gibt. Ich denke, wenn ich in diesem Punkt erfolgreich bin, wird das Ergebnis von ganz alleine kommen.

 

Wo liegen die Stärken Ihres Teams?


Wir sind ein sehr enges Team und wir helfen uns in allen Bereichen. Ich liebe beide Pferde, auf denen ich voltigiere – Rosenstolz im Pas-de-Deux und Hot Date Tek im Einzel. Hot Date Tek ist auch mein Pferd für die Mannschaft, in der ich turne. Deshalb kenne ich ihn besonders gut. Meine Longenführerin Laura Carnabuci und ich arbeiten fünf Mal in der Woche mit ihm. Ich weiß, dass wir alle für das gleiche Ziel trainieren.

 

 

Zahlen & Fakten


Die Vorjahres-Sieger: Simone Jäiser (SUI/beendete nach Dortmund ihre Karriere), Daniel Kaiser (GER/Delitzsch), Pia
Engelberty und Torben Jacobs (GER);
erste Weltcup-Saison wurde 2011 mit dem Finale in Leipzig beendet;
Dortmund 2017 ist das siebte Finale in der Geschichte des Voltigier-Sports;
das Weltcup-Finale wurde bislang dreimal in Deutschland ausgetragen (Leipzig 2011, Braunschweig 2013, Dortmund
2016), zweimal in Bordeuax / FRA (2012 und 2014) und einmal in Graz / AUT (2015);
sechs Damen und Herren und vier Pas-de-Deux sind für das Finale qualifiziert;
Rekord-Teilnehmerin: Anna Cavallaro (immer dabei gewesen);
insgesamt waren 10 Athleten (von 19) aus allen drei Kategorien (Damen, Herren, Pas-de-Deux) schon 2016 in Dortmund
dabei;
die meisten Weltcup-Siege in allen Disziplinen konnte bislang Deutschland einfahren (4), gefolgt von Frankreich und
Schweiz (jeweils 3), Italien und Österreich (jeweils 2) und Großbritannien (1).
VoltigierService.de ist Medienpartner des Weltcup-Finals der Voltigierer in Dortmund, versorgt die Fans bereits im Vorfeld
mit stets aktuellen News, Informationen und Spezial-Aktionen und bietet für alle Voltigier-Fans Tickets mit exklusiven
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(Die Daten werden an den Veranstalter weitergeleitet. Es können nur vollständig ausgefüllte Formulare bearbeitet werden.)

Zeitplan:

Donnerstag, 2. März 2017
Warm Up (freier Eintritt)


Freitag, 3. März 2017
Abendveranstaltung – 1. Umlauf Damen, Herren und Pas-de-Deux
Tra-Volta Show


Samstag, 4. März 2017
Tagesveranstaltung – Finale Damen und Pas-de-Deux & Autogrammstunde
Abendveranstaltung – Tra-Volta Show


Sonntag, 5. März 2017
Tagesveranstaltung – Finale Herren

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