Die Westfalenhallen sind ein beliebter Standort für allerfeinste Dressur. Das war schon nahezu immer so und es bleibt auch 2017 so. Dortmund ist Gastgeber eines CDI auf Fünf-Sterne-Niveau und bietet den Jahresauftakt zum DERBY Dressage Cup. Damit gelingt eine feine Verbindung, denn Letzteres gilt sowohl Nachwuchspferden, als auch Nachwuchsreitern und das große CDI bringt auch Reitsportprominenz und ausgereifte Dressurpferde in die Hallen.

 

Manch einer argwöhnte 2016, das ja nun „alles anders werde“, weil die Dressurserie MEGGLE CHAMPIONS generell nicht mehr stattfinde. Turnierchef Dr. Kaspar Funke beruhigte die Fragesteller und Toni und Marina Meggle taten das ebenfalls. Kurz und gut: Dortmunds Programm für das Viereck birgt genauso wie in den Vorjahren drei große klassische Dressuraufgaben mit dem Grand Prix Special - MEGGLE Preis am Sonntag, der Grand Prix Kür am Samstag und dem Grand Prix de Dressage am Freitag. Der Grand Prix sowie die Kür werden in 2017 erstmalig von der Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung übernommen. Das sind drei hervorragende Chancen auf Fliegende Wechsel, saubere Pirouetten oder tadellos gesetzte Piaffen über die man ganz wunderbar auf den Tribünen fachsimpeln kann. Oder man genießt ganz einfach, lässt sich entführen von Musik und Choreographie in der Grand Prix Kür. Dressur ist allen landläufigen Vorurteilen zum Trotz nicht nur etwas für Kenner. Ob eine Aufgabe konzentriert und harmonisch gelöst wird, können auch Nicht-Dressurfachleute sehen, selbst wenn das allerletzte Detail vielleicht verborgen bleibt.

 


Foto: www.sportfotos-lafrentz.de

Angekündigt haben sich in diesem Jahr Reiterinnen und Reiter aus insgesamt neun Nationen. Aus Deutschland dürfen wir uns u.a. auf die Amazonen Beatrice Buchwald, Fabienne Lütkemeier und Anabel Balkenhol freuen. Aus Irland wird Judy Reynolds in der großen Tour starten. Marcela Krinke Susmelj, die die Schweiz bei den Olympischen Spielen 2016 vertrat und hat Konkurrenz angekündigt sowie die Französin Stéphanie Brieussel, die ebenfalls in Rio de Janeiro (BRA) am Start war. Daneben werden die brasilianischen, niederländischen, italienischen und österreichischen Farben durch die Westfalenhallen piaffieren. 

 

Dort wo die Pferde und Reiter des CDI schon sind, wollen die Kandidaten des DERBY Dressage Cup erst noch hin. Die Serie hat ein eigenes Format, in dem sie die Teilnehmer in Nachwuchspferde und Nachwuchsreiter trennt. Wobei durchaus auch ein Nachwuchsreiter ein hoffnungsvolles vierbeiniges Talent vorstellen kann. Die Aufgaben für Pferde und Reiter sind schwer, aber nicht so anspruchsvoll wie eine Grand Prix-Aufgabe. Sie weisen den Weg in den Großen Sport und Dortmund bietet dafür eine große Bühne in internationaler Atmosphäre - auch das will gelernt sein: sich nicht ablenken lassen, konzentrieren und das Beste geben - egal wo man gerade ist!

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