Schweiz ist erstmals im Pas-de-Deux-Finale vertreten

Dortmund (VoltigierService). Das FEI Weltcup-Finale der Voltigierer kehrt zurück zum SIGNAL IDUNA Cup nach Dortmund. Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr werden die weltbesten Pferdeakrobaten beim Showdown der Winter-Weltmeisterschaft vom 2. bis 5. März 2017 erneut ihre Sieger in den drei Kategorien Damen, Herren und Pasde- Deux küren. Ihre Final-Premiere erleben die jungen Schweizerinnen Zoe Maruccio (22) und Syra Schmid (18) in den Westfalenhallen. Die Dritten des Weltcup-Rankings rangieren nach der Sommersaison 2016 auf einem ganz starken fünften Platz der Weltrangliste. Bei den globalen Titelkämpfen in Le Mans freute sich das Pas-de-Deux mit Longenführer und Trainer Michael Heuer über Platz sechs. In der Saison 2016 standen die Damen zudem beim
internationalen 3*-Turnier im französischen Saumur auf dem obersten Podest. Für das Weltcup-Finale in Dortmund qualifizierten sie sich mit Platz zwei in Paris und Rang drei in Salzburg. VoltigierService sprach mit den jungen Frauen über das bevorstehende Saisonhighlight.

 


Foto: Daniel Kaiser

Wie hat sich der Weltcup der Voltigierer aus Ihrer Sicht entwickelt und weiterentwickelt?
Die Weltcupserie ist bei den Voltigierer in den letzten Jahren immer populärer geworden. Auch bei der Saisonplanung wird der Weltcup vermehrt berücksichtigt und immer mehr Voltigierer möchten teilnehmen. Zudem gewinnt das Voltigieren an Anerkennung im restlichen Pferdesport.


Was sind Ihre schönsten Erinnerungen an die vergangene Winter-Saison?
Wir sind immer wieder beeindruckt von der Größe der Events. Dank des Weltcups sind wir den anderen Pferdesportarten wie etwa Springreiten und dem Fahrsport näher gekommen. Ein tolles und sehr besonderes Erlebnis war für uns die Weltcup-Station in Leipzig, als das Schweizer Fahrteam um Jérôme Voutaz alle Schweizer Voltigierer mit kräftigem Applaus unterstützte.


Was bedeutet das Finale in Dortmund für Sie?
Wir freuen uns sehr in Dortmund zu starten. Es ist für uns eine Ehre, als erstes Schweizer Pas-de-Deux am Weltcup-Finale teilzunehmen.


Wie lautet die Zielsetzung für Dortmund?
Wir sind die Newcomer und zählen eher zum jüngeren Starterfeld. Daher wird es für uns schwierig mit der starken Konkurrenz. Unser Ziel ist es, drei gute Durchgänge zu präsentieren und das Publikum mit unserer James-Bond-Kür zu unterhalten.


Was macht Ihr Team aus? Wo liegen Ihre Stärken?
In dieser Weltcupsaison sind wir das einzige reine Frauen-Pas-de-Deux. Wir kennen uns schon ewig und haben vor zehn Jahren begonnen, zusammen im Team zu voltigieren. Mit unserem Pferd Caramel Z CH und unserem Longenführer Michael Heuer bilden wir ein eingespieltes Team.


Foto- und Presseagentur im|press|ions
Daniel Kaiser
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