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Oldenburg – Sie waren das Spitzenquartett des Abends: Die TG Bad Zwischenahn hat mit einer perfekt ausgetüftelten und richtig gut gerittenen Prüfung den Preis der GVO - Kür der Vereinsmannschaften Kl. A - gewonnen. Riesenjubel begleitete das Quartett unter Leitung von Jantje Gerdes-Fürup aus der Halle, nachdem auch Richter Christoph Hess dem Team großes Lob zollte für die pfiffig choreographierte und mutig gerittene Kür. Bad Zwischenahn “sahnte” die Top Noten ab: 9,5 für den künstlerischen Wert, 8,5 die Techniknote - daran kam keine der 13 weiteren Mannschaften heran.

 

Souveräne Vorstellung der TG Bad Zwischenahn. (Foto: Stefan Lafrentz)

Die Turniergemeinschaft Bad Zwischenahn zählte zum Favoritenkreis und dieser Rolle waren sich Antje Pannemann/ Don Hugo G, Rieke Kahlen/ Chara Mia, Heike Grätz/ Danny Blue und Marie-Cecile Abt/ Dubstep C vollkommen bewußt. Hochkonzentriert ging das Quartett in die Aufgabe, zeigte gut gerittene Pferde und eine souveräne Teamleistung. Teamchefin Jantje Gerdes-Fürup, die ihren Job als Teamchefin und Koordinatorin mit Elan ausübt, strahlte über das ganze Gesicht. “Tolle Choreographie und wunderbar gerittene, elastische Pferde”, stellte Hess begeistert fest.

Zuschauermagnet Kür

Immerhin mußte das Siegerteam erst mal am lange Zeit führenden RuF Wietmarschen vorbeiziehen, der unter Leitung von Darleen Bohnes mit 17,60 Punkten insgesamt (8,3 und 9,3) beeindruckte. Gewissermaßen “auf den letzten Metern” zog der RC Hude noch an Wietmarschens Team vorbei auf den zweiten Rang. Teamchef Lutz Harfst und sein Quartett mußten zudem kurzfristig umdisponieren, denn die grippekranke Jette Lakeburg wurde kurzfristig durch ihre Schwester Laura ersetzt, die mutig einsprang, damit das Team nicht “platzt”. Die Phonwertung durch die Fans gewann zum Abschluss der Ammerländer RC, geleitet von Tjana Heider - die Fans sorgen für mächtig viel Lärm. Die Mannschafts-Dressurkür erwies sich erneut als Zuschauermagnet, zog etliche Fans aus der Region an und begeisterte Prüfungssponsor GVO. Das Unternehmen hatte erstmals eine gut dotierte Nachwuchsförderung für die teilnehmenden Vereine ausgelobt. Mit einem Video über die Jugendarbeit konnten sich Reitvereine aus dem Verband Weser-Ems bewerben und überraschten die Initiatoren mit Ideenreichtum und tollen Videos. Gernold Lengert (GVO) kündigte bereits an, dass die mit insgesamt 9500 Euro dotierte Nachwuchsförderung auch 2019 fortgesetzt wird. Der RV Höven überzeugte die Jury am meisten und wurde mit dem ersten Platz und 5000 Euro für die Jugendarbeit belohnt - ein außerplanmäßiger “Gewinn”, der hochwillkommen ist beim Reitverein.

Andreas Kreuzer schnappt sich ersten internationalen Sieg

Andreas Kreuzer (Damme) ist seit wenigen Monaten wieder im Oldenburgischen beheimatet - der Sportstall befindet sich im Reitsportzentrum Damme - da kommt der Start beim AGRAVIS-Cup absolut passend. Und das er sich was vorgenommen hat, ließ der 28 Jahre alte Profi gleich im ersten internationalen Springen erkennen. Mit dem Chacco-Blue Nachkommen Easy Blue gewann Kreuzer den Auftakt der kleinen und und Mittleren Tour. “Ich bin keineswegs nur zum üben hergekommen”, versicherte Kreuzer augenzwinkernd und mit Blick auf das Championat und den Großen Preis. Gemeinsam mit seinem Kollegen David Will betreut Kreuzer in Damme den eigenen Sportstall. Und auch Platz zwei ging an einen Reiter aus dem Verband Weser-Ems: Guido Klatte jun. jumpte mit PSS Uganda de Semilly auf die zweite Position und war damit auch bester U25-Reiter. Oldenburgs internationales Turnier ist Gastgeber für den EY-Cup, die erste große internationale Prüfung des AGRAVIS Cup zählt dabei als Einlaufprüfung des EY-Cups.

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